Was ist Google Shopping CSS?
Google Shopping CSS ist der effizienteste Weg, Shopping-Anzeigen zu schalten. CSS steht für Comparison Shopping Service und bezieht sich auf die Hauptsuche auf der Google-Startseite.
Bis vor Kurzem nutzte Google die Suchergebnisseite ausschließlich für den eigenen Preisvergleich Google Shopping. Andere Preisvergleicher erschienen erst deutlich später in den Suchergebnissen. Die EU-Kommission hat das als unfairen Wettbewerb gewertet.
Um gleiche Wettbewerbsbedingungen zu schaffen, hat Google die Werbeplattform unter dem Namen Google Shopping Europe (GSE) als Preisvergleichsplattform neu aufgelegt und für externe Preisvergleichsseiten – die sogenannten Google CSS-Partner – geöffnet. Dadurch sind alle Shopping-Anzeigen, die in der Google-Hauptsuche erscheinen, Teil eines Comparison Shopping Service (CSS).
Google Shopping selbst tritt ebenfalls als CSS auf ("Von Google"), nimmt wie die anderen Preisvergleichsplattformen an der Gebotsauktion teil und konkurriert mit weiteren CSSs, die im Auftrag von Händlern bieten. Allerdings behält Google rund 20 % des maximalen CPC-Gebots als Marge ein, um den eigenen Preisvergleich EU-konform zu betreiben. Deine Gebote in der Google-Shopping-Auktion werden also stets um rund 20 % reduziert, wenn Du Google Shopping Europe als CSS nutzt. Verwendest Du einen Google CSS-Partner für Deine Shopping-Anzeigen, fällt diese Marge nicht an.
Für Google-Nutzer ist der Unterschied kaum sichtbar – die einzige sichtbare Änderung ist die Zeile "Von …" am unteren Rand der Anzeige.
In welchen Ländern gibt es Google CSS-Partner?
Preisvergleichsportale können in folgenden Ländern Shopping-Anzeigen und kostenlose Produkteinträge im Auftrag von Händlern platzieren:
- Deutschland
- Österreich
- Schweiz
- Belgien
- Tschechien
- Dänemark
- Finnland
- Frankreich
- Griechenland
- Ungarn
- Irland
- Italien
- Niederlande
- Norwegen
- Polen
- Portugal
- Rumänien
- Slowakei
- Spanien
- Schweden
- Vereinigtes Königreich
Wie arbeiten Google CSS-Partner?
Preisvergleichsportale können Gebote abgeben, um Shopping-Anzeigen für die von ihnen vertretenen Händler auf den Google-Suchergebnisseiten zu platzieren. Google Shopping kann – wie jedes andere Preisvergleichsportal – ebenfalls im Auftrag der vertretenen Händler bieten.
Du als Händler kannst die Shopping-Anzeigen auf der allgemeinen Google-Suchergebnisseite auf verschiedene Arten nutzen: Du kannst Deine Produktdaten an ein beliebiges Preisvergleichsportal übermitteln, inklusive Google Shopping. Du kannst aber auch mehrere Preisvergleichsportale parallel nutzen.
Google-Shopping-CSS-Partner verwenden für jeden vertretenen Händler ein separates Merchant-Center-Konto. Über das jeweilige Konto laden sie das Inventar eines Händlers hoch und schalten in dessen Auftrag Shopping-Kampagnen. Produkte lassen sich auch über den Produkteditor im Google Merchant Center hinzufügen.
Alle Shopping-Kampagnen unterliegen denselben Richtlinien für Shopping-Anzeigen und Produktdatenanforderungen. So müssen Shopping-Anzeigen die Nutzer beispielsweise direkt zur Landingpage des Händlers führen, auf der das beworbene Produkt gekauft werden kann.
In Ländern, in denen das Programm für Preisvergleichsportale verfügbar ist, zeigen Shopping-Anzeigen auf den allgemeinen Google-Suchergebnisseiten zusätzlich an, von welchem Preisvergleichsportal das Angebot hochgeladen wurde (siehe Link "Vom Preisvergleichsportal" am Ende der Anzeige). Klicken Nutzer auf diesen Link, werden sie auf die Website des Preisvergleichsportals weitergeleitet.