Allgemeine Geschäftsbedingungen
Diese AGB regeln die Nutzung des csspartner.io Google CSS Partner Service, betrieben von der UnitedAds GmbH.
1. Geltungsbereich und Anbieter
Anbieter des Dienstes csspartner.io ist die UnitedAds GmbH, Fürstenrieder Str. 279a, 81377 München, Deutschland (nachfolgend „Anbieter“).
Diese AGB gelten für alle Verträge über die Nutzung der über csspartner.io angebotenen Google CSS Partner Leistungen zwischen dem Anbieter und Unternehmern im Sinne des § 14 BGB (nachfolgend „Kunde“).
Abweichende Bedingungen des Kunden werden nicht anerkannt, es sei denn, der Anbieter stimmt ausdrücklich schriftlich zu.
2. Leistungsbeschreibung
Der Anbieter stellt dem Kunden einen zertifizierten Google Comparison Shopping Service (CSS) zur Verfügung. Über diesen können Shopping-Anzeigen und kostenlose Produkteinträge im allgemeinen Google-Suchergebnis platziert werden.
Durch die Migration auf den CSS des Anbieters entfällt der von Google bei eigenen Shopping-Anzeigen einbehaltene Marge-Aufschlag in Höhe von rund 20 % auf den Cost-per-Click (CPC).
Die Migration des Google Merchant Centers auf den CSS des Anbieters erfolgt kostenfrei. Bestehende Kampagnen laufen ohne Unterbrechung weiter.
3. Vertragsschluss
Der Vertrag kommt zustande, indem der Kunde den Bestellprozess über den Stripe-Checkout abschließt und der Anbieter die Bestellung per E-Mail bestätigt.
Die Darstellung der Leistungen auf csspartner.io stellt kein bindendes Angebot dar, sondern eine Aufforderung zur Abgabe eines Angebots.
4. Preise und Zahlung
Der Tarif Google Shopping CSS kostet 19 € pro Monat oder 190 € pro Jahr (zwei Monate kostenlos). Der Tarif White Label CSS kostet 199 € pro Monat oder 1.990 € pro Jahr, zzgl. einer einmaligen Einrichtungsgebühr von 499 €.
Der Tarif Google Shopping CSS + Klickbetrug-Schutz kostet 58 € pro Monat oder 580 € pro Jahr. Die Preise der Tarife Google Shopping CSS und Google Shopping CSS + Klickbetrug-Schutz gelten jeweils pro Domain.
Die Abrechnung erfolgt in der Währung des jeweiligen Marktes zu dem im Checkout angezeigten Preis. Alle Preise verstehen sich zzgl. der jeweils geltenden gesetzlichen Umsatzsteuer.
Die Abrechnung erfolgt je nach gewähltem Abrechnungsintervall monatlich oder jährlich im Voraus über den Zahlungsdienstleister Stripe. Über die genannte Einrichtungsgebühr im Tarif White Label CSS hinaus fallen keine weiteren oder versteckten Gebühren an.
Bei Zahlungsverzug ist der Anbieter berechtigt, den Dienst auszusetzen, bis die offenen Beträge ausgeglichen sind.
5. Laufzeit und Kündigung
Der Vertrag wird auf unbestimmte Zeit geschlossen. Es besteht keine Mindestlaufzeit.
Der Kunde kann den Vertrag jederzeit zum Ende der laufenden Abrechnungsperiode kündigen. Die Kündigung erfolgt über das Stripe-Kundenportal oder per E-Mail an support@csspartner.io.
Bereits gezahlte Entgelte werden nicht anteilig erstattet, sofern nicht zwingende gesetzliche Vorschriften dies vorsehen.
6. Pflichten des Kunden
Der Kunde stellt sicher, dass er über ein aktives Google Merchant Center und gegebenenfalls Google Ads Konto verfügt und dem Anbieter den für die Migration erforderlichen Zugriff einräumt.
Der Kunde ist verpflichtet, die Google Shopping Richtlinien und Produktdatenspezifikationen einzuhalten sowie korrekte und aktuelle Produktdaten bereitzustellen.
Der Kunde stellt den Anbieter von Ansprüchen Dritter frei, die aus Verstößen gegen Richtlinien oder gegen Rechte Dritter durch vom Kunden bereitgestellte Inhalte resultieren.
7. Pflichten des Anbieters und Verfügbarkeit
Der Anbieter erbringt die Leistungen mit der branchenüblichen Sorgfalt und stellt eine durchschnittliche Verfügbarkeit von 99 % im Jahresmittel an. Davon ausgenommen sind Wartungsfenster und Störungen, die nicht im Verantwortungsbereich des Anbieters liegen.
Der Anbieter garantiert keine konkreten Einsparungen, Umsätze oder Platzierungen. Die tatsächlich erzielte CPC-Ersparnis hängt von Branche, Wettbewerb und Kampagnen-Setup ab.
8. Haftung
Der Anbieter haftet unbeschränkt für Vorsatz und grobe Fahrlässigkeit sowie nach den Regeln des Produkthaftungsgesetzes.
Bei leicht fahrlässiger Verletzung wesentlicher Vertragspflichten ist die Haftung auf den bei Vertragsschluss vorhersehbaren, vertragstypischen Schaden begrenzt, höchstens jedoch auf die in den letzten zwölf Monaten vom Kunden gezahlten Entgelte.
Für sonstige leicht fahrlässige Pflichtverletzungen ist die Haftung ausgeschlossen.
9. Datenschutz
Der Anbieter verarbeitet personenbezogene Daten ausschließlich nach den geltenden datenschutzrechtlichen Bestimmungen, insbesondere der DSGVO.
Details zur Verarbeitung sind in der Datenschutzerklärung unter /datenschutz beschrieben.
10. Änderungen der AGB
Der Anbieter ist berechtigt, diese AGB mit angemessener Vorankündigung von mindestens 30 Tagen in Textform anzupassen.
Widerspricht der Kunde der Änderung nicht innerhalb der Frist, gelten die neuen Bedingungen als angenommen. Im Falle eines Widerspruchs kann der Anbieter den Vertrag zum Wirksamwerden der Änderung außerordentlich kündigen.
11. Schlussbestimmungen
Es gilt das Recht der Bundesrepublik Deutschland unter Ausschluss des UN-Kaufrechts.
Ausschließlicher Gerichtsstand für alle Streitigkeiten aus diesem Vertrag ist München, sofern der Kunde Kaufmann, juristische Person des öffentlichen Rechts oder öffentlich-rechtliches Sondervermögen ist.
Sollten einzelne Bestimmungen unwirksam sein, bleibt die Wirksamkeit der übrigen Bestimmungen unberührt.
Stand: 27.09.2026
Allgemeine Geschäftsbedingungen White Label CSS
für die Einrichtung und den Betrieb von White-Label Comparison Shopping Services (CSS)
UnitedAds GmbH · Fürstenrieder Str. 279a · 81377 München
Diese AGB regeln die Einrichtung, Bereitstellung und den laufenden Betrieb von White-Label Comparison Shopping Services durch UnitedAds.
1. Geltungsbereich
Diese Allgemeinen Geschäftsbedingungen gelten für sämtliche Verträge zwischen UnitedAds und ihren Auftraggebern über die Einrichtung, Bereitstellung und den Betrieb eines White-Label Comparison Shopping Service („White-Label CSS“).
Abweichende, entgegenstehende oder ergänzende Geschäftsbedingungen des Auftraggebers werden nur dann Vertragsbestandteil, wenn UnitedAds ihrer Geltung ausdrücklich in Textform zugestimmt hat.
Individuelle Vereinbarungen im jeweiligen Angebot oder Vertrag haben Vorrang vor diesen AGB.
2. Vertragsgegenstand
UnitedAds stellt dem Auftraggeber einen White-Label Comparison Shopping Service zur Verfügung und übernimmt – abhängig vom individuell vereinbarten Leistungsumfang – insbesondere:
- Einrichtung eines White-Label Comparison Shopping Service
- technische Einrichtung der erforderlichen CSS-Infrastruktur
- Einrichtung und Konfiguration erforderlicher Google-CSS- und Merchant-Center-Verknüpfungen
- Einbindung von Name, Logo und vereinbarter Akzentfarbe des Auftraggebers
- technische Bereitstellung und laufenden Betrieb
- technische Wartung der von UnitedAds betriebenen Infrastruktur
- technischen und operativen Support im vereinbarten Umfang.
Der konkrete Leistungsumfang ergibt sich abschließend aus dem jeweiligen Angebot bzw. Auftrag.
Nicht ausdrücklich vereinbarte Leistungen sind nicht Bestandteil des Vertrages. Dies gilt insbesondere für:
- Google-Ads-Kampagnenmanagement
- Feed-Management
- Produktdatenoptimierung
- Erstellung oder Prüfung von Rechtstexten
- Datenschutzberatung
- Rechtsberatung
- Steuerberatung
- Merchant-Center-Suspension-Recovery
- Google-Support-Eskalationen
- individuelle Softwareentwicklungen
- garantierte Aufnahme in Verzeichnisse oder Partnerprogramme
- garantierte Freischaltung bestimmter Google-Funktionen.
3. Charakter des White-Label CSS
Der White-Label CSS wird dem Auftraggeber zur Vermarktung unter der vereinbarten Marke zur Verfügung gestellt.
Soweit nicht ausdrücklich schriftlich anders vereinbart, erwirbt der Auftraggeber durch den Vertrag:
- kein Eigentum an der zugrunde liegenden CSS-Infrastruktur
- keine Rechte an der technischen Plattform
- keine Google-CSS-Zertifizierung
- keinen Anspruch auf Übertragung einer CSS-Domain oder eines CSS-Center-Kontos
- keinen Anspruch auf Herausgabe von Quellcode, Systemarchitektur oder internen Zugängen.
Der technische und/oder rechtliche Betreiber der für den White-Label-Service eingesetzten Infrastruktur kann UnitedAds selbst, ein mit UnitedAds verbundenes Unternehmen oder ein von UnitedAds eingesetzter technischer Dienstleister sein.
Die White-Label-Darstellung stellt keine Übertragung einer etwaigen Google-Zertifizierung, eines Google-CSS-Kontos oder sonstiger Rechte von UnitedAds auf den Auftraggeber dar.
UnitedAds ist berechtigt, die technische Infrastruktur, Hosting-Anbieter, Schnittstellen, Domains, APIs, Softwarekomponenten oder sonstigen technischen Bestandteile auszutauschen oder anzupassen, sofern dadurch die wesentliche Funktion des vereinbarten Dienstes nicht unangemessen beeinträchtigt wird.
4. Abhängigkeit von Google und Drittanbietern
Der Auftraggeber erkennt an, dass wesentliche Teile der Leistungen von Systemen, Programmen, Richtlinien, Schnittstellen und Entscheidungen Dritter, insbesondere von Google, abhängig sind.
UnitedAds hat keinen Einfluss auf insbesondere:
- Änderungen des Google Comparison Shopping Services Programms
- Änderungen von Google Merchant Center
- Änderungen von Google Ads
- CSS-Programmbedingungen
- Zulassungs- und Prüfverfahren von Google
- technische Schnittstellen von Google
- APIs
- Freigabe- oder Sperrentscheidungen
- Merchant-Center-Sperrungen
- Google-Ads-Sperrungen
- Änderungen von Auktionen oder Gebotsmechanismen
- Änderungen von Anzeigenformaten
- Änderungen von CSS-Vorteilen oder CSS-Funktionalitäten.
Änderungen, Einschränkungen, Störungen oder die vollständige Einstellung entsprechender Leistungen durch Google oder andere Drittanbieter stellen keine Pflichtverletzung von UnitedAds dar, soweit UnitedAds diese nicht zu vertreten hat.
UnitedAds schuldet insbesondere nicht die dauerhafte Fortführung des Google-CSS-Programms oder bestimmter wirtschaftlicher oder technischer Vorteile dieses Programms.
Wird die Leistungserbringung durch Änderungen eines Drittanbieters wesentlich erschwert oder unmöglich, ist UnitedAds berechtigt, die Leistungen entsprechend anzupassen.
Wird die Leistung dauerhaft unmöglich oder wirtschaftlich unzumutbar, können beide Parteien den betroffenen Vertragsteil außerordentlich kündigen. Schadensersatzansprüche gegen UnitedAds entstehen hieraus nicht, soweit UnitedAds die Ursache nicht zu vertreten hat.
5. Keine Erfolgs- oder Einspargarantie
UnitedAds schuldet ausschließlich die vereinbarte Dienstleistung, nicht einen bestimmten wirtschaftlichen Erfolg.
Insbesondere übernimmt UnitedAds keine Garantie für:
- eine bestimmte Reduzierung von Klickpreisen
- eine bestimmte CPC-Ersparnis
- einen bestimmten Gebotsvorteil
- eine bestimmte Zahl zusätzlicher Klicks, Impressionen oder Conversions
- einen bestimmten Umsatz
- eine bestimmte Rentabilität
- einen bestimmten ROAS
- eine bestimmte Sichtbarkeit
- bestimmte Rankings
- bestimmte Anzeigenpositionen
- eine bestimmte Teilnahmefähigkeit des Auftraggebers oder dessen Kunden am Google-CSS-Programm.
Prozentuale Vorteile, Einsparpotenziale, Beispielrechnungen, Prognosen oder Vergleichswerte in Präsentationen, Angeboten, Websites oder sonstigen Unterlagen stellen – soweit nicht ausdrücklich als Garantie bezeichnet – ausschließlich unverbindliche Erläuterungen oder mögliche Szenarien dar.
Die tatsächliche wirtschaftliche Auswirkung hängt unter anderem von Auktionen, Gebotsstrategien, Wettbewerb, Produktdaten, Kampagnenkonfiguration, Marktbedingungen und Entscheidungen von Google ab.
6. Anforderungen von Google
Voraussetzung für die Nutzung der Leistungen ist, dass die vom Auftraggeber, seinen Kunden und den angeschlossenen Händlern betriebenen Konten, Websites, Produkte und Produktdaten sämtliche jeweils geltenden Anforderungen von Google erfüllen.
UnitedAds ist nicht verpflichtet, die rechtliche oder technische Compliance des Auftraggebers oder seiner Kunden vollständig zu überprüfen.
Google kann Anforderungen des CSS-Programms, des Merchant Centers, von Google Ads sowie sonstige Teilnahmebedingungen jederzeit ändern.
UnitedAds ist berechtigt, erforderliche technische oder organisatorische Anpassungen vorzunehmen, um den jeweils aktuellen Anforderungen gerecht zu werden.
Entstehen aufgrund einer Änderung der Anforderungen von Google erhebliche zusätzliche Aufwendungen, die bei Vertragsschluss nicht vorhersehbar waren, können diese nach vorheriger Abstimmung gesondert berechnet werden.
7. Mitwirkungspflichten des Auftraggebers
Der Auftraggeber stellt UnitedAds rechtzeitig alle für die Leistungserbringung erforderlichen Informationen, Zugänge, Freigaben und Daten zur Verfügung.
Hierzu können insbesondere gehören:
- Merchant-Center-IDs
- CSS-Zugriffsrechte
- Administrationsrechte
- Google-Ads-Zugänge
- MCA-Zugänge
- Informationen über Unterkonten
- Domaininformationen
- Logos
- Markeninformationen
- Unternehmensdaten.
Der Auftraggeber ist dafür verantwortlich, vor einer Migration oder Änderung von Kontoverknüpfungen sicherzustellen, dass ausreichende direkte Administratorzugänge für die betroffenen Konten bestehen.
Der Auftraggeber hat die von UnitedAds bereitgestellten Anleitungen zur Migration und Kontoverknüpfung zu beachten.
Folgen, die daraus entstehen, dass der Auftraggeber unrichtige Kontoinformationen übermittelt, unzureichende Zugriffsrechte besitzt, notwendige Administratorrechte nicht eingerichtet hat, Konten entgegen der bereitgestellten Anleitung migriert oder Verknüpfungen eigenmächtig verändert, fallen nicht in den Verantwortungsbereich von UnitedAds.
Verzögerungen aufgrund fehlender Mitwirkung des Auftraggebers verlängern vereinbarte Leistungsfristen entsprechend.
8. Verantwortung für Händler und Endkunden des Auftraggebers
Setzt der Auftraggeber den White-Label CSS für eigene Kunden, Händler oder verbundene Unternehmen ein, bleibt ausschließlich der Auftraggeber Vertragspartner von UnitedAds.
UnitedAds wird durch die Nutzung des White-Label CSS nicht Vertragspartner der Händler oder Kunden des Auftraggebers.
Der Auftraggeber ist allein verantwortlich für:
- seine Verträge mit seinen Kunden
- die Abrechnung gegenüber seinen Kunden
- die Kommunikation gegenüber seinen Kunden
- seine eigenen Leistungsversprechen
- die Auswahl seiner Kunden
- die Rechtmäßigkeit seiner Vermarktung
- die Einhaltung gesetzlicher Informationspflichten.
Der Auftraggeber darf gegenüber seinen Kunden keine Garantien oder Leistungsversprechen im Namen von UnitedAds abgeben, die über die mit UnitedAds vereinbarten Leistungen hinausgehen.
Verpflichtungen, die der Auftraggeber gegenüber seinen Kunden übernimmt, erweitern die Verpflichtungen von UnitedAds nicht.
9. Marken, Logos und Inhalte des Auftraggebers
Der Auftraggeber räumt UnitedAds für die Vertragsdauer die zur Durchführung des Vertrages erforderlichen einfachen Nutzungsrechte an den übermittelten Marken, Logos, Namen, Domains, Grafiken und sonstigen Inhalten ein.
Der Auftraggeber garantiert, dass er zur Nutzung und Überlassung dieser Inhalte berechtigt ist.
Der Auftraggeber ist dafür verantwortlich, dass durch die Verwendung der Inhalte keine Rechte Dritter verletzt werden.
UnitedAds ist nicht verpflichtet, Marken-, Namens-, Wettbewerbs- oder sonstige Schutzrechte des Auftraggebers zu überprüfen.
Werden UnitedAds Ansprüche Dritter wegen vom Auftraggeber bereitgestellter Inhalte oder Kennzeichen entgegengehalten, stellt der Auftraggeber UnitedAds von diesen Ansprüchen und den angemessenen Kosten der Rechtsverteidigung frei, soweit der Auftraggeber die Rechtsverletzung zu vertreten hat.
10. Verantwortung für Produktdaten und Händlerangebote
Für die Richtigkeit, Aktualität und Rechtmäßigkeit von Produktinformationen, Preisen, Verfügbarkeiten, Bildern, Markeninformationen und sonstigen Produktdaten ist ausschließlich der jeweilige Händler bzw. der Auftraggeber verantwortlich.
UnitedAds übernimmt keine inhaltliche Prüfung der Produktdaten, sofern eine solche Prüfung nicht ausdrücklich vereinbart wurde.
Der Auftraggeber stellt sicher, dass die über den White-Label CSS eingebundenen Händler tatsächlich existieren, die angebotenen Produkte verkaufen dürfen, die notwendigen Rechte an Produktdaten und Bildern besitzen, die geltenden Google-Richtlinien erfüllen und die gesetzlichen Anforderungen an ihre Shops erfüllen.
UnitedAds ist berechtigt, einzelne Händler, Produkte, Konten oder Daten vom White-Label CSS auszuschließen, wenn Anhaltspunkte für Verstöße gegen Gesetze, Google-Richtlinien, Rechte Dritter oder Sicherheitsanforderungen bestehen.
11. Freistellung
Der Auftraggeber stellt UnitedAds auf erstes Anfordern von berechtigten Ansprüchen Dritter frei, die daraus entstehen, dass der Auftraggeber oder seine Kunden schuldhaft Rechte Dritter verletzen, rechtswidrige Inhalte bereitstellen, gegen Google-Richtlinien verstoßen, unzutreffende Produktdaten übermitteln, Marken oder Logos ohne ausreichende Berechtigung verwenden, gegenüber Endkunden unzulässige Aussagen treffen oder Datenschutz-, Wettbewerbs-, Marken- oder sonstige gesetzliche Vorschriften verletzen.
Die Freistellung umfasst auch angemessene Kosten der Rechtsverteidigung.
UnitedAds wird den Auftraggeber über entsprechende Ansprüche unverzüglich informieren und ihm – soweit rechtlich und tatsächlich möglich – Gelegenheit zur Mitwirkung an der Rechtsverteidigung geben.
12. Verfügbarkeit und Wartung
UnitedAds bemüht sich um eine hohe Verfügbarkeit des White-Label CSS.
Eine bestimmte Mindestverfügbarkeit oder ein bestimmtes Service Level wird jedoch nur geschuldet, wenn dies ausdrücklich schriftlich vereinbart wurde.
Vorübergehende Einschränkungen können insbesondere entstehen durch Wartungsarbeiten, Sicherheitsupdates, Serverausfälle, Ausfälle von Rechenzentren, Internetstörungen, DNS-Störungen, Drittanbieter, Google-Systeme, API-Ausfälle, Cyberangriffe oder höhere Gewalt.
Geplante Wartungsarbeiten dürfen ohne Zustimmung des Auftraggebers durchgeführt werden.
UnitedAds ist nicht verpflichtet, technische Systeme unbegrenzt in einer bestimmten bisherigen Form weiterzuführen.
13. Änderungen der Leistungen
UnitedAds ist berechtigt, den White-Label CSS und seine technischen Funktionen weiterzuentwickeln oder anzupassen, soweit dies aufgrund technischer Entwicklungen erforderlich ist, Google oder andere Plattformanbieter Änderungen vornehmen, Sicherheitsanforderungen dies erfordern, gesetzliche oder regulatorische Anforderungen geändert werden oder die wesentliche vertragliche Nutzungsmöglichkeit des Auftraggebers hierdurch nicht unangemessen beeinträchtigt wird.
14. Sperrung von Leistungen
UnitedAds kann den Zugang zum White-Label CSS oder zu einzelnen Funktionen vorübergehend sperren, wenn fällige Rechnungen trotz Mahnung nicht bezahlt wurden, ein begründeter Verdacht auf rechtswidrige Nutzung besteht, Google-Richtlinien verletzt werden, Sicherheitsrisiken bestehen, Systeme oder Zugänge missbräuchlich verwendet werden, Rechte Dritter gefährdet werden, die Infrastruktur oder andere Kunden gefährdet werden oder der Auftraggeber erforderliche Mitwirkungshandlungen nicht erbringt.
Soweit es die Situation zulässt, wird UnitedAds den Auftraggeber vor einer Sperrung informieren und Gelegenheit zur Abhilfe geben.
Bei dringenden Sicherheits-, Rechts- oder Compliance-Risiken kann die Sperrung unmittelbar erfolgen.
15. Vergütung
Die Vergütung ergibt sich aus dem jeweiligen Angebot.
Sofern nicht anders vereinbart, werden einmalige Einrichtungsgebühren nach Vertragsschluss bzw. Beginn der Einrichtung und laufende Gebühren monatlich im Voraus berechnet.
Alle Preise verstehen sich netto zuzüglich der gesetzlichen Umsatzsteuer.
Die Einrichtungsgebühr wird mit Beginn der Einrichtungsarbeiten verdient und ist nach Beginn der Arbeiten nicht erstattungsfähig, soweit UnitedAds die vereinbarte Leistung ordnungsgemäß erbringt.
Die laufende Vergütung ist unabhängig davon geschuldet, in welchem Umfang der Auftraggeber oder dessen Kunden den bereitgestellten Dienst tatsächlich nutzen.
Dies gilt auch für vorübergehend nicht aktiv genutzte Händlerkonten, soweit sie weiterhin Bestandteil der vereinbarten CSS-Infrastruktur sind.
16. Zahlungsbedingungen
Rechnungen sind, soweit im Angebot nicht anders vereinbart, innerhalb von 14 Tagen nach Rechnungsstellung ohne Abzug fällig.
Bei Zahlungsverzug gelten die gesetzlichen Verzugsregelungen.
UnitedAds kann bei erheblichem Zahlungsverzug weitere Leistungen bis zum vollständigen Ausgleich offener Forderungen aussetzen, sofern die gesetzlichen Voraussetzungen hierfür vorliegen.
Der Auftraggeber kann nur mit unbestrittenen oder rechtskräftig festgestellten Gegenforderungen aufrechnen.
17. Preisanpassungen
UnitedAds kann die laufenden Entgelte anpassen, wenn sich Kosten für Hosting, Infrastruktur, Personal, Software, APIs, externe Dienstleister oder regulatorische Anforderungen wesentlich verändern.
Preisanpassungen werden mindestens sechs Wochen vor ihrem Wirksamwerden angekündigt.
Bei einer Erhöhung der laufenden Vergütung von mehr als 10 % innerhalb von zwölf Monaten hat der Auftraggeber das Recht, den Vertrag zum Zeitpunkt des Inkrafttretens der Erhöhung außerordentlich zu kündigen.
18. Vertragslaufzeit und Kündigung
Die Vertragslaufzeit ergibt sich aus dem jeweiligen Angebot.
Soweit keine abweichende Laufzeit vereinbart wurde, läuft der Vertrag auf unbestimmte Zeit.
Ein auf unbestimmte Zeit geschlossener Vertrag kann von jeder Partei mit einer Frist von 30 Tagen gekündigt werden.
Das Recht zur außerordentlichen Kündigung aus wichtigem Grund bleibt unberührt.
Ein wichtiger Grund für UnitedAds liegt insbesondere vor, wenn der Auftraggeber trotz Mahnung mit wesentlichen Zahlungen in Verzug ist, der Auftraggeber Google-Richtlinien erheblich oder wiederholt verletzt, eine weitere Zusammenarbeit die Teilnahme von UnitedAds am CSS-Programm gefährden könnte, der Auftraggeber oder einer seiner Kunden rechtswidrige Leistungen anbietet, Rechte Dritter erheblich verletzt werden oder eine Fortführung aufgrund von Änderungen durch Google dauerhaft unmöglich oder wirtschaftlich unzumutbar wird.
Kündigungen bedürfen mindestens der Textform.
19. Folgen der Vertragsbeendigung
Mit Vertragsende endet das Recht des Auftraggebers zur Nutzung der White-Label-CSS-Infrastruktur.
UnitedAds ist nach Vertragsende berechtigt, Verknüpfungen zu entfernen, Zugriffe zu deaktivieren, White-Label-Darstellungen abzuschalten, Domains oder Subdomains aus der Infrastruktur zu entfernen und Händlerkonten aus der White-Label-Zuordnung zu entfernen.
Der Auftraggeber ist selbst dafür verantwortlich, rechtzeitig alternative CSS-, Merchant-Center- oder Werbestrukturen einzurichten.
UnitedAds schuldet nach Vertragsende keine dauerhafte Weiterleitung oder Weiterführung der bisherigen Infrastruktur.
Eine Unterstützung bei Migration oder Übergabe nach Vertragsende kann nach Aufwand gesondert berechnet werden.
20. Gewährleistung
UnitedAds erbringt die vereinbarten Dienstleistungen mit der im Geschäftsverkehr üblichen Sorgfalt.
UnitedAds übernimmt keine Gewähr dafür, dass sämtliche Funktionen jederzeit vollständig fehlerfrei oder unterbrechungsfrei verfügbar sind.
Der Auftraggeber hat erkennbare Störungen unverzüglich und möglichst konkret zu melden.
UnitedAds erhält zunächst Gelegenheit zur Beseitigung von Störungen, soweit diese in ihrem Verantwortungsbereich liegen.
Störungen und Einschränkungen, die ausschließlich auf Systemen oder Entscheidungen Dritter beruhen, insbesondere Google, Hosting-Anbietern, Telekommunikationsanbietern oder Internetinfrastruktur, gelten nicht als Mangel der Leistung von UnitedAds, soweit UnitedAds hierfür nicht verantwortlich ist.
21. Haftung
UnitedAds haftet unbeschränkt bei Vorsatz und grober Fahrlässigkeit, bei schuldhafter Verletzung von Leben, Körper oder Gesundheit, nach zwingenden gesetzlichen Haftungsvorschriften sowie soweit ausdrücklich eine Garantie übernommen wurde.
Bei leicht fahrlässiger Verletzung wesentlicher Vertragspflichten haftet UnitedAds nur für den bei Vertragsschluss typischerweise vorhersehbaren Schaden.
Wesentliche Vertragspflichten sind solche Verpflichtungen, deren Erfüllung die ordnungsgemäße Durchführung des Vertrages überhaupt erst ermöglicht und auf deren Einhaltung der Vertragspartner regelmäßig vertrauen darf.
Soweit gesetzlich zulässig, ist die Haftung bei leicht fahrlässiger Verletzung wesentlicher Vertragspflichten der Höhe nach auf die vom Auftraggeber in den letzten zwölf Monaten vor dem Schadensereignis an UnitedAds gezahlte Nettovergütung für den betroffenen White-Label-CSS-Vertrag begrenzt.
Bei einer Vertragslaufzeit von weniger als zwölf Monaten tritt an die Stelle des vorstehenden Betrages die bis zum Schadensereignis gezahlte Nettovergütung.
Im Übrigen ist eine Haftung von UnitedAds für leichte Fahrlässigkeit ausgeschlossen.
Soweit gesetzlich zulässig, haftet UnitedAds insbesondere nicht für mittelbare Schäden oder Folgeschäden wie entgangenen Gewinn, entgangenen Umsatz, ausgebliebene Werbeerfolge, verlorene Werbebudgets, Veränderungen von CPCs, Veränderungen des ROAS, Verlust von Rankings oder Sichtbarkeit oder entgangene Geschäftsmöglichkeiten, soweit diese Schäden nicht auf einer vorsätzlichen oder grob fahrlässigen Pflichtverletzung von UnitedAds beruhen und keine zwingende gesetzliche Haftung entgegensteht.
Die vorstehenden Haftungsbeschränkungen gelten entsprechend zugunsten von Mitarbeitern, Organen, Vertretern und Erfüllungsgehilfen von UnitedAds.
22. Kein Ersatz für Backup- und Zugriffssicherung
Der Auftraggeber ist selbst dafür verantwortlich, ausreichende eigene Administratorzugänge zu seinen Google-Konten zu unterhalten, erforderliche Zugangsdaten sicher aufzubewahren, mehrere geeignete Administratoren einzurichten, soweit dies für seine Organisation sinnvoll ist, sowie eigene Daten und Dokumentationen zu sichern.
UnitedAds haftet nicht für einen Verlust von Zugriffsrechten, der dadurch entsteht, dass der Auftraggeber ausschließlich über indirekte oder vererbte Zugriffsrechte verfügte oder erforderliche Administratorzugänge nicht eingerichtet hat, soweit UnitedAds den Verlust nicht schuldhaft verursacht hat.
23. Datenschutz
Beide Parteien verpflichten sich zur Einhaltung der jeweils geltenden datenschutzrechtlichen Vorschriften.
Jede Partei ist für die Datenverarbeitungen verantwortlich, die sie in eigener Verantwortlichkeit durchführt.
Soweit UnitedAds personenbezogene Daten ausschließlich im Auftrag des Auftraggebers verarbeitet und die gesetzlichen Voraussetzungen einer Auftragsverarbeitung vorliegen, schließen die Parteien eine gesonderte Vereinbarung zur Auftragsverarbeitung gemäß Art. 28 DSGVO.
Der Auftraggeber ist dafür verantwortlich, dass die Übermittlung personenbezogener Daten an UnitedAds rechtmäßig erfolgt.
24. Vertraulichkeit
Beide Parteien verpflichten sich, vertrauliche geschäftliche und technische Informationen der jeweils anderen Partei vertraulich zu behandeln und ausschließlich zur Durchführung des Vertrages zu verwenden.
Hiervon ausgenommen sind Informationen, die bereits öffentlich bekannt sind, ohne Vertragsverletzung öffentlich bekannt werden, der empfangenden Partei bereits rechtmäßig bekannt waren oder aufgrund gesetzlicher Verpflichtungen offengelegt werden müssen.
Die Verpflichtung besteht auch nach Vertragsende fort.
25. Unterauftragnehmer
UnitedAds ist berechtigt, zur Vertragserfüllung geeignete Subunternehmer und technische Dienstleister einzusetzen.
UnitedAds bleibt im Rahmen der gesetzlichen Vorschriften für die ordnungsgemäße Erbringung ihrer eigenen vertraglichen Verpflichtungen verantwortlich.
26. Höhere Gewalt
Keine Partei haftet für Verzögerungen oder Leistungsausfälle, die auf Ereignissen beruhen, die außerhalb ihres zumutbaren Einflussbereichs liegen.
Hierzu gehören insbesondere Naturkatastrophen, Krieg, Terrorismus, behördliche Maßnahmen, Streiks, Stromausfälle, erhebliche Internetstörungen, Ausfälle zentraler Rechenzentren, Cyberangriffe trotz angemessener Sicherheitsmaßnahmen oder flächendeckende Störungen von Drittplattformen.
Die betroffene Partei wird die andere Partei über erhebliche Störungen informieren, sobald dies zumutbar möglich ist.
27. Änderungen dieser AGB
UnitedAds kann diese AGB ändern, wenn hierfür ein sachlicher Grund besteht, insbesondere bei Änderungen der Rechtslage, Änderungen des Google-CSS-Programms, Änderungen technischer Anforderungen oder Änderungen der angebotenen Leistungen.
Änderungen werden dem Auftraggeber mindestens sechs Wochen vor ihrem Inkrafttreten in Textform mitgeteilt.
Soweit eine Änderung das vertragliche Gleichgewicht wesentlich zum Nachteil des Auftraggebers verändert, erhält der Auftraggeber ein außerordentliches Kündigungsrecht zum Zeitpunkt des Inkrafttretens der Änderung.
28. Übertragung des Vertrages
UnitedAds ist berechtigt, den Vertrag im Rahmen einer Unternehmensumstrukturierung, Veräußerung eines Geschäftsbereichs oder Übertragung des CSS-Geschäftsbetriebs auf ein mit UnitedAds verbundenes Unternehmen oder einen Rechtsnachfolger zu übertragen, sofern hierdurch die berechtigten Interessen des Auftraggebers nicht unangemessen beeinträchtigt werden.
29. Referenznennung
UnitedAds darf den Namen und das Logo des Auftraggebers nur dann öffentlich als Kundenreferenz verwenden, wenn der Auftraggeber dem ausdrücklich zugestimmt hat.
30. Schlussbestimmungen
Es gilt das Recht der Bundesrepublik Deutschland unter Ausschluss des UN-Kaufrechts.
Ist der Auftraggeber Kaufmann, juristische Person des öffentlichen Rechts oder öffentlich-rechtliches Sondervermögen, ist – soweit gesetzlich zulässig – München ausschließlicher Gerichtsstand für alle Streitigkeiten aus oder im Zusammenhang mit dem Vertragsverhältnis.
Erfüllungsort ist, soweit gesetzlich zulässig, der Sitz von UnitedAds.
Nebenabreden, Änderungen und Ergänzungen des Vertrages sollen aus Beweisgründen mindestens in Textform erfolgen, soweit nicht gesetzlich eine strengere Form vorgeschrieben ist.
Sollte eine Bestimmung des Vertrages oder dieser AGB ganz oder teilweise unwirksam sein oder werden, bleiben die übrigen Bestimmungen hiervon unberührt. An die Stelle der unwirksamen Bestimmung treten die gesetzlichen Vorschriften.
Stand: Mai 2026

