Googles CSS-Partnerprogramm erklärt: Participant, Partner und Premium Partner
Viele CSS-Anbieter werben mit einem Google-Status. Dahinter steht Googles CSS Partners Program mit drei Stufen. Hier steht, was jede Stufe voraussetzt, was sie über einen CSS aussagt und was nicht.
Zwei Programme werden leicht verwechselt. Das CSS-Programm erlaubt einem Preisvergleichsdienst (Comparison Shopping Service, CSS), für die Händler, die er vertritt, Shopping-Anzeigen bei Google zu schalten. Das CSS Partners Program baut darauf auf: Google ordnet die teilnehmenden CSS darin in Stufen ein und unterstützt sie entsprechend.
Für Händler steckt dahinter eine praktische Frage: Sollte die Stufe eines CSS bei der Auswahl eine Rolle spielen?
Die drei Stufen im Überblick
Google beschreibt drei Stufen. Jede baut auf den Voraussetzungen der Stufe darunter auf.
| Stufe | Voraussetzungen laut Google | Zusätzliche Leistungen von Google |
|---|---|---|
| Participant | Teilnahme am CSS-Programm | Schulungen und Zertifizierungen, Zugang zu neuen Funktionen für Shopping-Anzeigen, CSS-Hilfe |
| Partner | Mindestens 50 Händler mit aktiven Shopping-Kampagnen; unter den oberen 20 % aller CSS nach Impressionen von Shopping-Anzeigen in der Region | Daten zu Kaufverhalten und Markttrends, Eintrag im Verzeichnis der CSS-Partner, CSS-Program-Badge, eigener Ansprechpartner bei Google |
| Premium Partner | Unter den oberen 10 % aller CSS nach Impressionen von Shopping-Anzeigen in der Region; ein jährlicher gemeinsamer Partnerschaftsplan und vier Quartalsgespräche mit Google | Veranstaltungen nur auf Einladung, ein strategischer Partner Development Manager, Teilnahme an den CSS Spotlight Awards |
Quelle: Google, The CSS Partners Program
Was die Stufe über einen CSS aussagt
Die Stufen Partner und Premium Partner messen zwei Dinge: für wie viele Händler ein CSS aktive Shopping-Kampagnen betreibt und wie viele Impressionen von Shopping-Anzeigen er im Vergleich zu anderen CSS in seiner Region erreicht. Premium Partner setzt ausserdem eine feste Zusammenarbeit mit Google voraus, mit Jahresplan und Quartalsgesprächen.
Eine hohe Stufe zeigt also, dass ein CSS gross ist und eng mit Google zusammenarbeitet. Sie misst Volumen und Zusammenarbeit, nicht die Qualität des Service, den ein einzelner Händler bekommt.
Was die Stufe nicht ändert
- Die Auktion. Über jeden unabhängigen CSS geht das volle Gebot in die Shopping-Auktion statt nur des Teils, der nach der Marge von Google Shopping übrig bleibt.
- Die Platzierungen. Laut Google können CSS für die Händler, die sie vertreten, auf Shopping-Anzeigen in den allgemeinen Google-Suchergebnissen bieten; eine höhere Stufe schaltet keine besseren Positionen frei.
- Dein Setup. Merchant Center, Google-Ads-Konto, Kampagnen und Produktdaten bleiben gleich, egal für welchen CSS du dich entscheidest.
Quelle: Google Merchant Center-Hilfe
Was bei der Wahl eines CSS wichtiger ist
Der technische Kern ist bei jedem CSS gleich: Er bringt die Angebote aus deinem Merchant Center in die Shopping-Auktion. Die Unterschiede liegen woanders:
- Preismodell: feste Monatsgebühr, Gebühr pro Klick oder ein Anteil am Budget. Bei einem Anteil oder einer Klickgebühr kann ein Teil des Vorteils an den Anbieter zurückfliessen.
- Vertragsbedingungen: Mindestlaufzeit, Kündigungsfrist und was beim Wechsel mit deinem Konto passiert.
- Service: Wer den Wechsel übernimmt, wer deine Fragen beantwortet und wie schnell.
- Werkzeuge: Hilfe bei Produktdaten, Merchant-Center-Fehlern und Reporting.
Stell jedem Anbieter dieselben Fragen und vergleich die Antworten schriftlich. Ein Stufen-Badge ersetzt diesen Vergleich nicht.
So findest du CSS-Partner
Google listet CSS in seinem Comparison Shopping Partners Portal. Händler können die Anbieter dort nach Ländern, Branchen, Sprachen, API-Feed-Technologie, technischer Zertifizierung und Unterstützung für Conversion-Tracking filtern.
Der Eintrag im Verzeichnis der CSS-Partner gehört zu den Leistungen, die Google für die Stufe Partner nennt und die auch Premium Partner erhalten.
„CSS-Partner werden“: zwei verschiedene Wege
Der Ausdruck wird für zwei verschiedene Ziele verwendet:
- 1Einen eigenen CSS betreiben. Ein Unternehmen, das selbst einen Preisvergleichsdienst betreiben will, nimmt am CSS-Programm von Google teil und verwaltet das im CSS Center, Googles Plattform für CSS. Die Stufen des Partnerprogramms hängen dann von der Zahl der Händler und dem erreichten Impressionsvolumen ab.
- 2CSS für die eigenen Kunden anbieten. Agenturen, die ihren Shopping-Kunden den CSS-Vorteil verschaffen wollen, brauchen keinen eigenen CSS. Mit White Label CSS bieten sie einen bestehenden CSS unter ihrer eigenen Marke an, ohne die Technik selbst aufzubauen.
Häufige Fragen
Ist ein CSS mit Premium-Partner-Status in der Auktion günstiger?
Nein. Die Stufe hängt von der Grösse des CSS und seiner Zusammenarbeit mit Google ab. Der Auktionsvorteil entsteht dadurch, dass das volle Gebot in die Auktion geht, und er ist bei jedem unabhängigen CSS derselbe.
Kann ein CSS seine Stufe verlieren?
Die Voraussetzungen für Partner und Premium Partner hängen an laufenden Kennzahlen wie aktiven Händlern und Impressionsanteil. Wie und wann Google die Stufen prüft, steht nicht auf der Programmseite.
Wo kann ich die Stufe eines Anbieters prüfen?
Im Comparison Shopping Partners Portal von Google.
- Google CSS Migration kostenlos
- Volle Sichtbarkeit in Google Shopping
- 20 % günstigere Klickpreise
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- 21 EU-Märkte inklusive
- Premium E-Mail-Support
- Jederzeit kündbar

