← Zurück zum Blog
Insights

Mehr Tempo im Sommer-Sale: Aktionen in Franken und in jeder Sprache stimmig halten

Praxisleitfaden für Händler: Sommeraktionen wirken erst, wenn Preis, Verfügbarkeit, Lieferung und Rückgabe im Feed zusammenpassen.

Sommeraktionen wirken erst, wenn Preis, Verfügbarkeit, Lieferung und Rückgabe im Produktdatenfeed exakt zusammenspielen.

Der Leitfaden zeigt wichtige Feed-Attribute, schliesst Datenlücken und verbindet Online- mit Filialgeschäft.

Clearance ist nicht nur eine Preisfrage

Im Sommer-Clearance zählt neben dem Preis vor allem Klarheit. Kunden prüfen Angebot, Lieferzeit und Risiko direkt beim ersten Blick. Fehlen diese Angaben, brechen Nutzer den Kauf ab.

Der Feed muss Kaufgründe sofort sichtbar machen. Für Abverkäufe zählen vor allem sale_price, Promotions, Lieferzeit und Rückgabebedingungen. Damit dein Sale-Budget weiter reicht, lohnt sich ein Google CSS Partner: Du zahlst 20 % weniger pro Klick oder bietest mit demselben Budget 25 % mehr.

1. Sale-Preis klar auszeichnen

Das Attribut sale_price zeigt den Preisunterschied direkt in der Anzeige. Diese Transparenz beschleunigt die Kaufentscheidung im Clearance-Verkauf spürbar.

Wirkung im Clearance-Funnel: Klare Angaben zu sale_price erleichtern den Vergleich und steigern Klicks sowie Käufe.

2. Promotions als Anlass zum Handeln nutzen

Merchant Promotions betonen Angebote durch zusätzliche Hinweise. Bedingungen und Vorteile müssen dabei in Feed, Anzeige und Shop exakt übereinstimmen.

Wirkung im Clearance-Funnel: Konsistente Promotions setzen Kaufanreize und fördern Abschlüsse.

3. Liefergeschwindigkeit sichtbar machen

Unklare Versandkosten schwächen gute Angebote. Das shipping-Attribut hebt schnelle oder kostenlose Lieferungen hervor und verhindert Kaufabbrüche.

Wirkung im Clearance-Funnel: Verlässliche Versanddaten senken Kaufabbrüche.

4. Rückgabebedingungen transparent kommunizieren

Das Attribut return_policy klärt Rückgaberechte für reduzierte Ware sofort. Klare Bedingungen schaffen Vertrauen und senken Kaufhürden.

Wirkung im Clearance-Funnel: Transparente Rückgaben mindern Risiken und steigern Bestellungen.

Von der Analyse zur Skalierung: Feed-Audits im CSS Center

Händler müssen Datenlücken im gesamten Sortiment gezielt schliessen. Ein klarer Ablauf umfasst vier Schritte.

Google CSS Center: Übersichtsseite mit Kontoinformationen, Status und Kontoliste.
Schritt 1: Die Übersichtsseite im CSS Center zeigt Portfolio, Status und Konten als Startpunkt für das Feed-Audit.
  • 1. Zentral starten: Im CSS Center das Portfolio prüfen und Konten priorisieren.
  • 2. MEX anfordern: Den Merchant Excellence Report nutzen und den Status der Konten strukturiert bewerten.
  • 3. Attribute bewerten: Die Agentic Attributes-Scores im Report prüfen und fehlende Merkmale ergänzen.
  • 4. Daten anreichern: Fehlende Angaben direkt über Supplemental Feeds ergänzen.
Merchant Excellence Report mit Score, Benchmark, Metriken und Offer Funnel.
Schritt 2 und 3: Der Merchant Excellence Report zeigt Benchmarks, Metriken und Verluste im Offer Funnel.

Dieser Ablauf verbindet Analyse und Umsetzung. Teams wählen zuerst Konten, Produkte und Attribute mit dem grössten Hebel. Supplemental Feeds spielen weitere Daten danach kontrolliert und skalierbar ein.

Merchant Center: Dialog New supplemental feed mit Zuordnung zum primären Feed.
Schritt 4: Fehlende Attribute lassen sich direkt über einen Supplemental Feed ergänzen.

Omnichannel: Überbestände dort abbauen, wo sie liegen

Filialhändler optimieren über den Onlineshop hinaus. Bestände lagern oft an bestimmten Standorten. Die Kampagnenlogik erfasst den Wert eines Store Visits und lenkt Nachfrage gezielt in wichtige Regionen oder Zielgruppen.

Google Business Profile verknüpfen

Verbinde zuerst das Google Business Profile mit Google Ads und verifiziere danach alle physischen Standorte. Eine saubere Datenbasis vereint lokale Signale, Lagerziele und Kampagnensteuerung.

Store-Visit-Wert aus eigenen Filialdaten ableiten

Aus In-Store-Conversion-Rate und durchschnittlichem Bestellwert deiner Filialen ergibt sich ein Store-Visit-Wert als Ausgangspunkt für die Gebotssteuerung.

Je genauer die eigenen Filialdaten, desto präziser lässt sich nach dem tatsächlichen Wert eines Besuchs steuern.

Conversion Value Rules gezielt einsetzen

Mit Conversion Value Rules gewichtest du Conversion-Werte zur Auktionszeit nach eigenen Kriterien, etwa nach Standort für Regionen mit hohem Restbestand oder nach Zielgruppe für Loyalty-Mitglieder.

So wird aus der Sale-Kampagne ein steuerbares Omnichannel-Instrument: Budgets fliessen dorthin, wo zusätzlicher Kundenzulauf den höchsten Abverkauf bringt.

Praxis-Checkliste für den nächsten Clearance-Zyklus

  • Sind sale_price und Normalpreis für alle reduzierten Artikel korrekt hinterlegt?
  • Sind Promotions verständlich, gültig und zwischen Anzeige und Landingpage einheitlich?
  • Sind Lieferkosten und Lieferzeiten für alle Optionen vollständig erfasst?
  • Sind Rückgabebedingungen für reduzierte Ware klar und transparent?
  • Welche Konten oder Sortimente zeigen im Audit die grössten Datenlücken?
  • Welche Daten lassen sich über Supplemental Feeds schnell ergänzen?
  • Sind Business Profile, Google Ads und alle Standorte verknüpft?
  • Ist der Store-Visit-Wert anhand eigener Filialdaten hergeleitet und die Gewichtung nach Ort und Zielgruppe nachvollziehbar?

Aktionspreise in Franken, Promotions in jeder Sprachfassung

Für den Abverkauf in der Schweiz steht der sale_price in Franken im Feed. Verkaufst du dieselbe Ware auch nach Deutschland oder Österreich, brauchst du dort einen eigenen Aktionspreis in der Landeswährung, inklusive Mehrwertsteuer des Ziellands. Einen Frankenpreis nur umzurechnen reicht nicht, wenn der Shop im Zielland einen anderen Betrag zeigt: Die Angaben müssen mit der Landingpage übereinstimmen.

Merchant Promotions verlangen, dass Bedingungen in Feed, Anzeige und Shop exakt übereinstimmen. Führst du Produktdaten auf Deutsch und Französisch, gilt das für jede Sprachfassung: Steht die Aktion auf der französischen Shopseite mit anderem Enddatum oder anderem Mindestbestellwert, passt sie nicht mehr zum Hinweis in der Anzeige. Prüf deshalb bei jedem Aktionsstart beide Sprachen gegen die Landingpage.

Relevanz schlägt Rabatt allein

Ein erfolgreicher Sommer-Sale basiert auf klaren Signalen: Sale-Preise und Promotions wecken Interesse, schnelle Lieferung und einfache Retouren schaffen Vertrauen.

Ein Feed-Audit deckt Lücken auf, Supplemental Feeds schliessen sie. Standortdaten und Conversion Value Rules steuern die Nachfrage direkt zu den vollen Lagern.

Google CSS
CHF 19/ Monat pro Domain
Jetzt starten
  • Google CSS Migration kostenlos
  • Volle Sichtbarkeit in Google Shopping
  • 20 % günstigere Klickpreise
  • Sichtbarkeit in Free Listings
  • 21 EU-Märkte inklusive
  • Premium E-Mail-Support
  • Jederzeit kündbar