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Insights

Rebike spart 20 % CPC durch die Zusammenarbeit mit CSS Partner, powered by UnitedAds

Refurbished E-Bikes sind ein Geschäft mit hohen Warenkörben und dünner Marge. Genau da fällt jeder gesparte Cent im Klickpreis auf. Wie Rebike über unser Google CSS 20 % der Klickkosten im eigenen Budget behält – und was du davon direkt übernehmen kannst. Für Shops in der Schweiz zählt vor allem Effizienz: kleinerer Heimatmarkt, hohe Erwartungen an Service und Preis – und Auktionen, in denen jede zusätzliche Gebotskraft direkt sichtbar wird.

Rebike verkauft hochwertige E-Bikes aus zweiter Hand: geprüft, aufbereitet, mit Garantie. Produkte, bei denen Käufer lange vergleichen und am Ende oft mehrere Tausend Euro ausgeben. Google Shopping ist für so ein Sortiment der naheliegende Kanal – und einer der teuersten.

Denn in der Shopping-Auktion konkurriert Rebike nicht nur mit anderen Refurbishern, sondern mit Herstellern, grossen Sportfilialisten und Marktplätzen. Wer hier mitbieten will, zahlt Klickpreise, die in kaum einer anderen Fahrradnische üblich sind.

Der Hebel, den Rebike gezogen hat, hat mit Kampagnenoptimierung erst mal nichts zu tun. Er liegt eine Ebene darunter: in der Frage, über welchen Comparison Shopping Service (CSS) die Anzeigen überhaupt in die Auktion gehen.

Die Ausgangslage: teure Klicks, wenig Spielraum

Bevor wir über Lösungen reden, lohnt der Blick auf die Rahmenbedingungen, die für fast jeden Shop mit hochpreisigen Produkten gelten.

  • Hoher Warenkorb, aber begrenzte Marge: Bei aufbereiteter Hardware steckt der Aufwand in Prüfung, Ersatzteilen und Garantie. Der Preis ist hoch, die prozentuale Marge ist es nicht.
  • Lange Entscheidungswege: Käufer klicken mehrfach, vergleichen Modelle, Jahrgänge und Zustandsklassen. Viele Klicks gehören zur gleichen Kaufentscheidung.
  • Saisonalität: Im Frühjahr steigen Nachfrage und Klickpreise gleichzeitig. Genau dann ist Budget am wertvollsten.
  • Starker Wettbewerb um dieselben SKU: Ein gefragtes Modell wird von vielen Händlern gelistet. Die Auktion entscheidet, wer sichtbar ist.

Was in der Praxis passiert, wenn der CPC steigt

Steigt der Klickpreis, passiert im Konto meistens dasselbe: Das Tagesbudget ist früher aufgebraucht, der Anteil möglicher Impressionen sinkt, und teure Modelle werden zugunsten günstigerer Kategorien ausgesteuert. Das Konto wirkt "optimiert", verliert aber Reichweite genau dort, wo der Umsatz steckt.

Die üblichen Reaktionen – Gebote senken, Suchbegriffe ausschliessen, Feed aufräumen – helfen. Sie ändern aber nichts daran, dass jeder Klick im Einkauf zu teuer bleibt.

Der wichtigste Satz dieser Case Study: Der Hebel lag nicht in besseren Kampagnen, sondern in günstigeren Klicks für exakt dieselben Kampagnen.

Warum ein CSS an dieser Stelle wirkt

Shopping-Anzeigen laufen immer über einen Comparison Shopping Service. Wer direkt über Google Shopping ausliefert, nutzt Googles eigenen CSS – und in dessen Gebot ist eine Marge enthalten, die Google einbehält. Läuft dieselbe Anzeige über einen zertifizierten Drittanbieter-CSS, entfällt dieser Anteil.

Rechnerisch bedeutet das zwei Lesarten desselben Effekts:

SichtweiseEffektWofür sinnvoll
Kosten senkenrund 20 % weniger Klickkosten bei gleichem VolumenMarge schützen, Deckungsbeitrag verbessern
Reichweite kaufenrund 25 % mehr Gebotskraft bei gleichem BudgetSichtbarkeit bei Top-Modellen zurückholen
GemischtTeil als Ersparnis behalten, Teil reinvestierenwachsen, ohne die Marge zu opfern

Wichtig zur Einordnung: Diese 20 % sind kein Kampagnenergebnis und keine Prognose, sondern ein struktureller Vorteil der Auktionsmechanik. Er greift ab dem ersten Klick nach der Migration – unabhängig davon, wie gut das Konto sonst aufgestellt ist.

Deshalb ist der CSS-Wechsel eine der wenigen Massnahmen im Performance Marketing, deren Wirkung du vorher ausrechnen kannst, statt sie zu testen.

Der Wechsel: was Rebike gemacht hat – und was nicht

Die Sorge vor jedem CSS-Wechsel ist immer die gleiche: Kampagnen anhalten, Lernphasen verlieren, Historie zerschiessen. Genau das passiert nicht. Der Ablauf ist kurz und findet fast vollständig auf unserer Seite statt.

  1. 1Merchant-Center-Zugriff: Der Shop lädt uns als Nutzer im Google Merchant Center ein. Mehr braucht es vom Händler nicht.
  2. 2Kurzer Check: Wir sehen uns Feed, Zielländer und Kontostruktur an, damit bei der Umstellung nichts hängen bleibt.
  3. 3Umstellung auf unser CSS: Wir hängen das Merchant Center an unser zertifiziertes CSS. Kampagnen laufen weiter, Produkte bleiben online.
  4. 4Kontrolle: Wir prüfen Produktstatus und Auslieferung, damit keine Kategorie stillschweigend rausfällt.
  5. 5Ab hier gilt der Vorteil: Die nächste Auktion läuft schon mit der besseren Ausgangslage.

Was ausdrücklich unverändert bleibt

  • Shop, Shopsystem und Produktdaten: kein Eingriff, kein Skript, keine Umstellung im Frontend.
  • Feed und Feed-Tool: bleiben, wie sie sind.
  • Kampagnenstruktur, Gebotsstrategien und Budgets: liegen weiter beim Shop bzw. bei seiner Agentur.
  • Tracking, Conversion-Daten und Historie: laufen durch, ohne Reset.
  • Domain und Landingpages: Klicks führen weiter direkt in den Shop.

Wer die einzelnen Schritte genauer nachlesen will, findet sie im Leitfaden zum CSS-Wechsel Schritt für Schritt. Für Rebike war der praktische Aufwand ein Merchant-Center-Invite und ein kurzer Abstimmungstermin.

Was sich danach im Konto zeigt

Ein CSS macht keine schlechten Kampagnen gut. Es verschiebt die Einheitskosten – und das ist im Konto an anderen Stellen sichtbar als bei einer Kampagnenoptimierung.

  • Klickpreis: sinkt bei gleicher Gebotslogik, weil der Aufschlag entfällt.
  • Klicks pro Budget: steigen entsprechend, ohne dass eine Kampagne angefasst wird.
  • Anteil möglicher Impressionen: wächst dort, wo bisher das Budget der Bremsklotz war – typischerweise bei den teuersten, umsatzstärksten Modellen.
  • Deckungsbeitrag: verbessert sich, wenn die Ersparnis nicht reinvestiert wird.
  • Saisonspitzen: lassen sich länger mitbieten, weil das Budget später ausläuft.

Was ein CSS nicht leistet

Es repariert keine abgelehnten Produkte, keine falschen Preise im Feed und keine kaputte Kampagnenstruktur. Wer mit vielen Merchant-Center-Fehlern startet, sollte die zuerst abräumen – der CSS-Vorteil wirkt dann auf ein sauberes Konto und nicht auf halb sichtbare Produkte.

Fair gesagt: Wenn dein Shopping-Budget sehr klein ist, ist der Effekt in absoluten Euro klein. Der Vorteil skaliert mit dem Budget – deshalb lohnt sich die Rechnung unten.
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Übertragen auf deinen Shop: die Rechnung in zwei Minuten

Du brauchst genau eine Zahl: dein monatliches Google-Shopping-Budget. Der Rest ist Dreisatz.

  • Schritt 1: Monatliches Shopping-Budget nehmen, zum Beispiel 5.000 €.
  • Schritt 2: 20 % davon sind die strukturelle Ersparnis – hier 1.000 € pro Monat.
  • Schritt 3: Davon die CSS-Gebühr abziehen: EUR 29 pro Monat.
  • Schritt 4: Was bleibt, ist entweder zusätzliche Marge oder zusätzliches Klickvolumen – deine Entscheidung.
  • Break-even: Der Wechsel trägt sich schon bei niedrigen dreistelligen Monatsbudgets. Darüber wird der Unterschied schnell deutlich.

Bei einem Sortiment wie dem von Rebike – hohe Klickpreise, saisonale Spitzen, viele Vergleichsklicks pro Kauf – ist das kein Rundungsfehler, sondern ein planbarer Posten in der Jahreskalkulation. Wenn du wissen willst, wie unsere CSS-Lösung im Detail funktioniert, findest du auf der Übersichtsseite alle Rahmenbedingungen.

Checkliste: in fünf Schritten selbst nachziehen

  1. 1Kanalanteil prüfen: Wie viel deines Google-Ads-Budgets läuft über Shopping? Bei den meisten Shops mehr als gedacht.
  2. 2Merchant Center aufräumen: Abgelehnte Produkte, Preis- und Verfügbarkeitsfehler zuerst beheben, damit der Vorteil auf das volle Sortiment wirkt.
  3. 3Ersparnis berechnen: 20 % des Shopping-Budgets minus CSS-Gebühr – schwarz auf weiss, vor der Entscheidung.
  4. 4Ziel festlegen: Marge sichern oder Reichweite kaufen. Beides ist richtig, aber du solltest es vorher wissen, sonst verpufft der Effekt zwischen den Kampagnen.
  5. 5Wechseln und messen: Nach der Migration CPC, Klicks und Anteil möglicher Impressionen mit dem Vormonat vergleichen – gleiche Kampagnen, andere Einheitskosten.
Für Marken und Händler mit mehreren Ländern gilt derselbe Ablauf: eine CSS-Anbindung, 21 Märkte, keine Extra-Einrichtung pro Land.

Was das für Schweizer Onlineshops bedeutet

Für Schweizer Shops liegt der Hebel weniger im Volumen als in der Sauberkeit der Daten. Wer neben der Schweiz auch nach Deutschland, Österreich oder Frankreich ausspielt, führt Produktdaten oft in zwei oder drei Sprachen – und jede Ungenauigkeit kostet dort Sichtbarkeit, wo der Wettbewerb ohnehin dichter ist.

Der Ablauf bleibt derselbe wie in der EU: ein CSS, ein Merchant Center, mehrere Zielmärkte. Abgerechnet wird bei uns in Euro, die Betreuung deckt den Heimatmarkt Schweiz und jeden EU-Markt ab, in den du verkaufst.

Fazit

Rebike hat kein Wundermittel eingesetzt, sondern eine Rahmenbedingung geändert: Die Shopping-Anzeigen laufen über unser zertifiziertes Google CSS statt über Googles eigenen. Ergebnis ist ein struktureller Vorteil von 20 % im Klickpreis – bei identischen Kampagnen, identischem Feed und identischer Steuerung.

Für Shops mit hochpreisigen Produkten ist das die vermutlich unspektakulärste und gleichzeitig verlässlichste Massnahme im Google-Shopping-Setup: einmal umstellen, dauerhaft günstiger einkaufen.

  • Der Vorteil ist Mechanik, keine Prognose – er greift ab dem ersten Klick.
  • Der Aufwand liegt bei einer Merchant-Center-Einladung.
  • Kampagnenhoheit, Feed und Tracking bleiben unangetastet.
  • Die Wirkung skaliert mit dem Budget und über alle Märkte.

Häufige Fragen

Was ist ein Comparison Shopping Service überhaupt?

Ein CSS ist ein von Google zugelassener Preisvergleichsdienst, über den Shopping-Anzeigen in die Auktion gehen. Jede Shopping-Anzeige läuft über einen CSS – standardmässig über Googles eigenen. Ein zertifizierter Drittanbieter-CSS erspart dir dessen Margenaufschlag.

Sind die 20 % gemessene Rebike-Zahlen?

Nein. Die 20 % beschreiben den strukturellen Vorteil der CSS-Auktionsmechanik, der für jedes Konto identisch gilt. Wie sich das im einzelnen Konto auf Umsatz und ROAS auswirkt, hängt von Sortiment, Wettbewerb und Kampagnensteuerung ab.

Muss am Feed oder am Shop etwas geändert werden?

Nein. Feed, Feed-Tool, Shopsystem und Landingpages bleiben unverändert. Wir brauchen lediglich einen Nutzerzugang im Merchant Center.

Wie lange dauert die Umstellung?

Der technische Teil ist eine Sache von Stunden bis wenigen Tagen, je nachdem, wie schnell der Zugang steht. Kampagnen laufen während der Umstellung weiter.

Verliere ich Lernphasen oder Conversion-Historie?

Nein. Kampagnen, Gebotsstrategien und Conversion-Daten bleiben bestehen. Es wird nichts neu angelegt, was von vorn lernen müsste.

Ab welchem Budget lohnt sich der Wechsel?

Sobald 20 % deines monatlichen Shopping-Budgets die CSS-Gebühr von EUR 29 übersteigen. Das ist bereits bei kleinen dreistelligen Monatsbudgets der Fall; darüber wächst der Vorteil linear mit.

Funktioniert das auch ausserhalb von Deutschland, Österreich und der Schweiz?

Ja. Unser CSS deckt 21 europäische Märkte mit einer Anbindung ab – ohne separate Einrichtung pro Land.

Kann ich später wieder wechseln?

Ja. Du kannst jederzeit zu einem anderen CSS oder zurück zu Google Shopping direkt wechseln. Es gibt keine technische Sperre und keine Mindestlaufzeit.

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