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Insights

Die besonderen Features unseres Google CSS: Von Produktdaten zu konkreten Entscheidungen

Viele Onlinehändler haben nicht zu wenig Daten. Sie haben zu viele Daten an zu vielen Stellen – und zu wenig Klarheit darüber, was sie als Nächstes tun sollten.

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Genau hier setzt unser Google CSS an. Es ersetzt weder das Google Merchant Center noch übernimmt es ungefragt die Steuerung Deiner Kampagnen. Stattdessen macht es relevante Informationen verständlich, priorisiert sie nach ihrer Wirkung und übersetzt sie in konkrete Handlungsoptionen.

Vier Funktionen stehen dabei im Mittelpunkt: Produktgesundheit, Fix Center, Custom Labels und ein detaillierter Preisvergleich.

1. Produktgesundheit: Erfahre, welche Produkte Google nicht ausliefert – und warum

Fehlende Farben, nicht erreichbare Landingpages oder Richtlinienverstöße: Google beanstandet regelmäßig Produkte in Shopping-Feeds. Die entsprechenden Meldungen findest Du zwar im Merchant Center, dort erscheinen sie jedoch häufig als technische Fehlercodes, englische Bezeichnungen und einzelne Einträge in umfangreichen Berichten.

Das eigentliche Problem ist deshalb nicht unbedingt, dass die Information fehlt. Sie ist für viele Händler im Arbeitsalltag schlicht zu schwer zugänglich. Die Folge: Abgelehnte Produkte werden nicht ausgespielt, ohne dass klar erkennbar ist, welcher Teil des Sortiments betroffen ist.

Unser Bereich „Produktgesundheit“ bereitet genau diese Beanstandungen verständlich auf. Du siehst:

  • welche Fehler und Warnungen Google meldet,
  • was die jeweilige Meldung konkret bedeutet,
  • wie viele Produkte davon betroffen sind,
  • welche Beispielprodukte betroffen sind und
  • welche Probleme voraussichtlich die größte Wirkung auf Deine Sichtbarkeit haben.

So erkennst Du auf einen Blick, ob es sich um einen einzelnen Artikel oder um ein strukturelles Problem bei einem großen Teil Deines Katalogs handelt.

Wichtig ist dabei die klare Abgrenzung: Wir erstellen kein zweites Merchant Center und bewerten Deine Produkte nicht nach eigenen Regeln. Wir zeigen Googles Urteil – aber so, dass Du es verstehen, einordnen und bearbeiten kannst.

2. Fix Center: Tausende Produktattribute mit einer Entscheidung ergänzen

Ein typischer Fehlerbericht lautet beispielsweise: Bei 3.400 Produkten fehlt die Farbe. Technisch lässt sich das Problem lösen. In der Praxis bedeutet das für viele Händler jedoch, das Shopsystem anzupassen, einen Entwickler einzubinden oder den Feed durch eine Agentur umbauen zu lassen.

Der Aufwand steht zunächst im Raum, während die betroffenen Produkte weiter unvollständig bleiben.

Das Fix Center prüft deshalb, ob sich ein fehlender Wert sicher aus den bereits vorhandenen Produktdaten ableiten lässt. Ist das möglich, erhältst Du einen gebündelten Vorschlag für alle betroffenen Produkte. Du siehst die Anzahl der Änderungen und konkrete Beispiele – und entscheidest einmal, statt Tausende Artikel einzeln zu bearbeiten.

Dein bestehender Feed bleibt unverändert

Der entscheidende Vorteil: Wir verändern weder Deinen ursprünglichen Feed noch Dein Shopsystem. Freigegebene Ergänzungen werden in eine separate Datenquelle geschrieben, die Google über Deine vorhandenen Produktdaten legt.

Dadurch bleiben Deine bestehenden Prozesse erhalten:

  • Dein Shopsystem muss nicht umgebaut werden.
  • Deine Agentur kann wie gewohnt weiterarbeiten.
  • Der ursprüngliche Feed bleibt vollständig in Deiner Kontrolle.
  • Jede Ergänzung lässt sich wieder entfernen, ohne die Ausgangsdaten zu verändern.

Das Fix Center kann beispielsweise Vorschläge für Farbe, Altersgruppe, Geschlecht, Größe oder Zustand erstellen – allerdings nur dann, wenn sich die Angabe zweifelsfrei aus den vorhandenen Daten ergibt.

Bewusst ausgeschlossen sind Informationen, die nicht seriös abgeleitet werden können. Eine fehlende GTIN lässt sich ebenso wenig erfinden wie ein fehlendes Produktbild oder eine inhaltlich zu kurze Beschreibung automatisch mit belastbaren Fakten auffüllen. Im Zweifel bleibt eine Lücke bestehen. Ein geratener Wert wäre für die Datenqualität und das Händlerkonto riskanter als eine fehlende Angabe.

3. Custom Labels: Shopping-Kampagnen nach der tatsächlichen Preisposition steuern

Google Shopping ist ein Preisvergleich. Trotzdem steuern viele Händler ihre Gebote, ohne zu wissen, bei welchen Produkten sie tatsächlich der günstigste Anbieter sind.

Dadurch entsteht ein grundlegendes Problem: Produkte mit sehr guter Preisposition werden womöglich zu vorsichtig beworben, während für deutlich über dem Wettbewerb liegende Angebote weiterhin hohe Gebote abgegeben werden.

Unser Google CSS kann die Preisposition eines Produkts als Custom Label direkt für die Kampagnensteuerung verfügbar machen. Je nach festgelegter Logik kann ein Produkt beispielsweise einer dieser Gruppen zugeordnet werden:

  • günstigster Anbieter,
  • bis zu 5 Prozent über dem günstigsten Angebot,
  • deutlich über dem günstigsten Angebot.

Auf dieser Grundlage kannst Du in Google Ads unterschiedliche Kampagnen, Produktgruppen oder Gebotsregeln aufbauen. Produkte mit wettbewerbsfähigem Preis lassen sich gezielter fördern, während Du bei weniger konkurrenzfähigen Angeboten bewusster über Gebot, Marge und Kampagnenzuordnung entscheidest.

Der besondere Wert dieses Labels liegt in der Datengrundlage. Informationen wie Marge, Saison, Produkttyp oder Preisklasse kannst Du selbst aus Deinem Shop bereitstellen. Deine konkrete Position gegenüber den anderen Händlern erhältst Du dagegen erst durch den Preisvergleich.

Entscheidend ist der Gesamtpreis inklusive Versand

Für die Einordnung zählt nicht nur der Artikelpreis, sondern der Gesamtpreis inklusive Versandkosten. Denn genau dieser Preis entscheidet darüber, an welcher Position ein Angebot im Preisvergleich erscheint.

Ein Händler kann beim reinen Produktpreis vorne liegen und durch höhere Versandkosten trotzdem hinter einem Wettbewerber stehen. Ein solches Angebot als „günstigstes“ zu kennzeichnen, wäre irreführend. Deshalb basiert unsere Zuordnung auf dem Preis, der für den Kunden tatsächlich relevant ist.

Bestehende Labels werden nicht überschrieben

Custom Labels sind ein wichtiges Steuerungsinstrument in Google Ads. Ein bereits verwendetes Label ungefragt zu überschreiben, könnte bestehende Kampagnenstrukturen und Gebotslogiken beeinträchtigen.

Deshalb schreiben wir die Preisposition ausschließlich in eine freie Label-Spalte. Ist im gesamten Katalog keine geeignete Spalte verfügbar, wird kein Vorschlag umgesetzt. Lieber verzichten wir auf das zusätzliche Label, als eine bestehende Kampagnenlogik zu beschädigen.

4. Preisvergleich: Sieh, welcher Anbieter tatsächlich günstiger ist

Das Merchant Center kann Dir zeigen, dass Dein Preis über einem Marktbenchmark liegt. Für eine konkrete Entscheidung reicht diese Information jedoch häufig nicht aus.

Denn daraus geht nicht unmittelbar hervor:

  • welcher Händler günstiger anbietet,
  • wie groß der tatsächliche Preisabstand ist,
  • ob nur ein Anbieter oder eine ganze Gruppe vor Dir liegt und
  • ob der Unterschied durch den Produktpreis oder die Versandkosten entsteht.

Unser Google CSS verbindet deshalb den verfügbaren wöchentlichen Benchmark für das jeweilige Land mit einer produktspezifischen Vergleichsseite. Dort siehst Du die konkreten Anbieter und ihre Preise für genau dieses Produkt.

Aus der allgemeinen Aussage „Dein Angebot liegt über dem Marktniveau“ wird damit eine belastbare Entscheidungsgrundlage: Du erkennst beispielsweise, dass Dein Reifen im Gesamtpreis 4,20 Euro über dem günstigsten Händler liegt – und welcher Anbieter das ist.

Erst mit dieser Information kannst Du wirtschaftlich entscheiden:

  • den Preis anpassen,
  • die bestehende Marge bewusst verteidigen,
  • das Gebot reduzieren oder
  • das Produkt aus einer bestimmten Kampagne herausnehmen.

Auch hier gilt: Ohne den notwendigen Berichtszugriff zeigen wir keine vermeintlich präzisen Werte. Wenn belastbare Daten fehlen, bleibt die entsprechende Ansicht leer und weist transparent darauf hin. Wir erzeugen keine Zahlen, nur damit eine Oberfläche vollständig aussieht.

Das gemeinsame Prinzip: Jede Information muss zu einer Entscheidung führen

Alle vier Funktionen folgen derselben Idee: Wir zeigen nicht einfach zusätzliche Daten. Wir helfen Dir, auf ihrer Grundlage eine konkrete Entscheidung zu treffen.

Jeder Bereich endet deshalb in einer möglichen Handlung:

  • eine Korrektur freigeben,
  • Gebote nach Preisposition steuern,
  • einen Preis überprüfen oder anpassen,
  • ein Produkt gezielt korrigieren oder
  • ein nicht wettbewerbsfähiges Angebot anders bewerben.

Eine Kennzahl ohne verständlichen Kontext und ohne nächsten Schritt hat in unserem Google CSS keinen Platz.

Dabei gelten drei klare Grundsätze:

Nichts geschieht ohne Deine Freigabe: Wir schreiben Änderungen niemals ungefragt in Dein Konto. Du siehst den Vorschlag, prüfst Beispiele und entscheidest selbst, ob er umgesetzt werden soll.

Nichts wird geraten: Wenn die vorhandenen Daten keine sichere Aussage zulassen, machen wir keinen Vorschlag. Verlässlichkeit ist wichtiger als eine möglichst hohe Zahl automatischer Änderungen.

Dein Feed bleibt Dein Feed: Alle von uns ergänzten Informationen liegen in einer getrennten Datenquelle. Du kannst sie jederzeit entfernen, ohne Deinen ursprünglichen Feed oder Dein Shopsystem zurückbauen zu müssen.

Was unser Google CSS bewusst nicht sein will

Diese Funktionen ersetzen weder das Google Merchant Center noch eine professionelle Steuerung Deiner Google-Ads-Kampagnen. Sie übernehmen auch nicht die wirtschaftliche Entscheidung, welchen Preis oder welches Gebot Du für ein Produkt festlegen solltest.

Sie beantworten stattdessen vier Fragen, deren Antworten Google zwar grundsätzlich bereitstellt, aber häufig nicht so aufbereitet, dass Händler unmittelbar damit arbeiten können:

  • Welche Produkte haben ein Problem?
  • Welche fehlenden Angaben lassen sich sicher und ohne Feed-Umbau ergänzen?
  • Wie kann ich meine Gebote anhand meiner Preisposition steuern?
  • Wer bietet dasselbe Produkt tatsächlich günstiger an?

Die letzte Frage kann nur ein echter Preisvergleich konkret beantworten. Genau darin liegt der größte Unterschied zu einer reinen Merchant-Center-Auswertung: Du siehst nicht nur, dass Dein Angebot möglicherweise zu teuer ist, sondern wo Du gegenüber den anderen Händlern tatsächlich stehst.

So wird aus einer Sammlung technischer Produktdaten ein Werkzeug für bessere Entscheidungen in Google Shopping.

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